
... und die Idylle trügt.
Heute war der berühmte (freie) Freitag in Afghanistan, d.H. in der Regel, nicht arbeiten, bei schönem Wetter picknicken oder im Stau zum Kargha See fahren - bei dem das Schild mir der afg. Wassserwacht durch ein Neues ersetzt wurde :o(. Anbei der Beweis. Bildlich gesprochen gibt das Foto die aktuelle Stimmunglage wieder. Vieles ist neu, ungewöhnlich und nicht unbedingt besser. Man versucht es wegzulachen...
Afghanistan ist in diesen Wochen, vielleicht auch schon Monaten, anders. Nicht nur frei von Schnmutz sondern auch auch von Frauen. Das Bild Kabuls hat sich verändert. Die berühmten blauen Burkhas fehlen auf den Strassen. Allgemein sieht man viel weniger Frauen auf den Strassen als die Jahre zuvor.
Auch an diesem Freitag. Allgemein sind nur wenige Afghanen zum Lieblingssee der Einwohner Kabuls gekommen. Die Stadt wirkt um 14.00 wie ausgefegt, im Verhältnis zu früher versteht sich.. gedämpfte Stimmung, die Menschen haben Angst. Anders kann ich mir dieses Bild nicht erklären. Viele Afghanen sind nervös, auch mein Begleiter. Obwohl er sich nichts anmerken lässt bemerke ich diese kleine Anspannung. Die Stadt kommt einem taub vor. Man fühlt nichts bzw. nur sehr wenig.
Trotzdem ist eigentlich alles so wie immer. Nur leiser.







